Natürliche Behandlungswege (un-schulmedizinisch)

Es ist - gerade auch durch das Wissen um ganzheitliche Zusammenhänge im Rahmen der Klassischen Homöopathie - mein Anliegen, möglichst wenig der allopathisch üblichen Medikamente oder Maßnahmen einzusetzen und die Eigenregulation des Organismus zu bewahren oder zu fördern.

 

Hierzu setzte ich - insbesondere bei akuten Erkrankungen - homöopathische Mittel, Phytotherapeutika, Eigenbluttherapie und auch Antihomotoxische Medikation ein.

 

Des Weiteren arbeite ich mit Ohrakupunktur z.B. zur Behandlung von Abhängigkeitsproblemen oder Schmerzzuständen.

 

(Psycho-)Kinesiologie gehört ebenso zum Repertoire und eignet sich auch sehr gut zur Orientierung im Dschungel der Diagnostik und Therapie als Kompass.

 

Und schließlich ist die Hypnotherapie eine sehr tiefgreifende und ungewöhnliche Methode, um Vielem "beizukommen".

 

Hier noch einige grundsätzliche Anmerkungen zu alternativen Heilverfahren

Unter „alternativen“ Heilverfahren (Naturheilkunde) versteht man nun Heilmethoden, die jenseits der Schulmedizin liegen, landläufig meistens auch als Naturheilverfahren bezeichnet (Aus berufsrechtlichen Gründen sei darauf hingewiesen, dass ich NICHT die Zusatzbezeichnung "Naturheilverfahren" besitze, jedoch die der "Homöopathie"). Gelehrt werden diese an den Hochschulen nicht. Interessenten müssen es an Instituten oder mittels individueller Fortbildungen außerhalb der Universitäten erlernen. Die Naturheilverfahren können von Ärzten oder auch Heilpraktikern ausgeübt werden. Heilpraktiker sind nicht-ärztliche Therapeuten, die durch eine staatliche Prüfung medizinische Grundkenntnisse nachweisen und vor allem erlernen müssen, was sie – im Gegensatz zum Arzt – nicht behandeln dürfen. Ein Arzt wie auch ein Heilpraktiker können ganz verschiedene Therapieverfahren anwenden. Es muss sich also die Art der Therapie durch weiteren Unterricht angeeignet werden.

 

Dabei sind allerdings die meisten naturheilkundlichen Methoden nicht in der Lage, eine tiefgreifende Veränderung im Organismus herbeizuführen. (Phytotherapie, Ernährungslehren, Kneipp, Wassertherapien, Symbioselenkung, etc.). Auf alle Fälle sind die Naturheilverfahren wesentlich unschädlicher und nebenwirkungsärmer und von daher –falls möglich- vorzuziehen. Chronische Krankheiten sind damit allerdings nicht wirklich behandelbar.

 

Dagegen gehören die Chinesische Medizin (mit u.a. der Akupunktur) und die Homöopathie zu den so genannten Regulationsverfahren. D.h., der Organismus wird angestoßen, die chronische krankhafte „Verstimmung der Lebenskraft“ (Zitat Hahnemann; Begründer der Homöopathie) wieder in die Mitte zu regulieren, so zu einem neuen Gleichgewicht und mehr Gesundheit oder im besten Fall zur Heilung von Symptomen zu finden.

 

In diesen Therapiesystemen wird also davon ausgegangen, dass es eine innere Steuerung/ Regulation gibt, die dann entweder zu Gesundheit oder Krankheit führt. Diese wird von den genannten Regulationsverfahren angesprochen. Somit können also diese Regulationsverfahren chronische Krankheiten lindern und auch heilen.

 

Diese Therapieverfahren müssen sehr gründlich gelernt werden und ständige Fortbildung und Weiterentwicklung sind erforderlich. Es ist nicht möglich, diese Methoden in einem Wochen(-End)-Kurs zu erlernen oder diese nebenbei zu betreiben. Außerdem erfordert es, grundsätzlich umzudenken und die Welt von Krankheit und Gesundheit anders zu betrachten.

 

Damit wäre auch die Frage beantwortet, weshalb vermutlich bisher Ihr Arzt keine Angebote oder Hinweise in diese Richtung gegeben hat: er weiß schlicht und einfach nichts davon, kennt diese anderen Möglichkeiten nicht, weil er davon an der Universität nichts gelernt hat. Möglicherweise besteht zusätzlich aber auch ein Unwillen, sich anderen Wegen zu öffnen.

 

Hinter dem Begriff "Naturheilkunde" verbergen sich also eine Reihe ganz unterschiedlicher Methoden und Verfahren zur Gesundheitsförderung.

 

Darüber hinaus gibt es Einflüsse auf Leben, Gesundheit, Krankheit und Menschsein, die auf ganz anderen Ebenen liegen. Somit liegt die Möglichkeit des Arztes zu Veränderung nicht allein in seinen Händen.

 

 

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